Kreisschülerräte nehmen Arbeit auf

kreiseIn den vergangen Wochen wurde in den Kreisschülerräten (KSR) und Stadtschülerräten (SSR) in Sachsen der jeweilige Vorstand für das Schuljahr 2013/14 gewählt. Die KSRs setzen sich aus den Schülersprechern aller weiterführenden Schulen eines Landkreises zusammen und vertreten die Meinung aller Schülerinnen und Schüler gegenüber den Kreisbehörden, Regionalstellen der Bildungsagenturen und dem LandesSchülerRat Sachsen (LSR Sachsen). Eine Vielzahl der Schulen beteiligten sich auch in diesem Jahr wieder an den Wahlen.

Die Kreisschülerräte sind der perfekte Ansprechpartner in den Landkreisen, wenn es um die Meinung der Schüler zu bildungspolitischen Themen geht. Außerdem sind sie ein wichtiges Organ zur Vernetzung der Schulen in den Kreisen und eine Anlaufstelle für die Schülerräte der Schulen bei Problemen oder Fragen.

Georg Heyn, Referatsleiter Basisarbeit im LandesSchülerRat Sachsen: „Positiv überrascht waren wir von der hohen Beteiligung und dem großen Wunsch nach Möglichkeiten sich aktiv einzubringen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den neuen Vorsitzenden und Vorstandsmitgliedern der Kreis- und Stadtschülerräte, sowie den neuen Landesdelegierten der Kreise und Städte. Außerdem wünschen wir den gewählten Vertretern viel Spaß und Erfolg bei ihrer Arbeit in diesem Schuljahr.“

Das Interesse an Posten in der Schülervertretung war hoch, in Chemnitz kamen allein auf die fünf Mandate zählende Landesdelegation 15 Kandidaturen. Das zeigt erneut den Willen zur Partizipation unter den Jugendlichen und das kritische Beschäftigen mit dem System Schule.

Neben personellen Veränderungen gab es auch eine formale Änderung: Der bisherige „Kreisschülerrat Chemnitz“ trägt nun den Namen „Stadtschülerschaftsrat Chemnitz“.