Statement zur Fridays for Future

Einem Beispiel der Schwedin 16-jährigen Greta Thunberg folgend, streiken seit mehreren Wochen immer freitags Tausende von Schülern in ganz Deutschland unter dem Namen Fridays For Future für eine stärkere Fokussierung des Klimawandels in der Politik. Am kommenden Freitag (15.03.2019) wird in über 150 Ländern auf der ganzen Welt gestreckt. Die Demonstrationen sollen eine neue Dimension erreichen.

Der Landesschülersprecher NOAH WEHN äußert sich wie folgt zu den Aktionen: „Wir begrüßen das politische Engagement der sächsischen Schüler, für eine bessere Klimapolitik einzustehen. Damit kristallisiert sich heraus, dass Schüler so gar nicht politikverdrossen sind. Klimaschutz ist ein zentrales Thema der heutigen Zeit. “ Dem Engagement alle Ehre, trotzdem sollten sich die Schüler für die Zeit der Demonstrationen Freistellungen besorgen, um unnötige Maßnahmen der Schulleitung zu vermeiden.

Vielmehr sind die Kundgebungen auch ein Appell an die Schülervertretung. WEHN findet: „Die Schülervertretungen sollten auf den Zug aufspringen und beispielsweise Aktionstage zum besagten Thema organisieren oder generell darüber debattieren, inwiefern Schule klimafreundlicher werden kann. So geht gemeinsamer Klimaschutz.“

Im Zuge der bundesweiten Demonstrationen wird der sächsische Ministerpräsident in Zusammenarbeit mit dem LandesSchülerRat Sachsen eine Klimakonferenz veranstalten. Dabei geht es uns um einen Austausch mit Experten und Politikern auf Augenhöhe und der Diskussion von Lösungsvorschlägen, die auf Landesebene umgesetzt werden sollen. Der LandesSchülerRat beteiligt sich dabei mit dem Ziel, interessierten Schülerinnen und Schülern ein Podium für Diskussion und Nachfragen an die für Sachsens Klimapolitik  verantwortlichen Akteure zu bieten. Der Kongress findet am 22. Juni 2019 in Leipzig statt, mehr Informationen folgen in Kürze.

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