Bildung ohne Extremisten! LandesSchülerRat Sachsen gegen Lehrkräfte in extremistischen Parteien!

Die Diskussion, ob Mitglieder von extremistischen Parteien im Staatsdienst arbeiten dürfen, betrifft auch die sächsischen Lehrkräfte. Wir fordern, vor allem auch im Hinblick auf die Zunahme extremistischer Vorfälle, eine konsequente Verteidigung unseres Staates im schulischen Kontext durch die sächsischen Lehrkräfte.

»Es muss mit dem Irrglauben aufgeräumt werden, dass Lehrkräfte neutral sein müssten. Lehrkräfte sind in der Verantwortung, unseren Staat zu verteidigen und die Schüler:innen zu demokratisch denkenden und handelnden Menschen zu erziehen. Diese Aufgabe ist nicht mit der Mitgliedschaft in einer gesichert extremistisch eingestuften Partei vereinbar«, stellt unsere Vorsitzende Amy klar.

Wir fordern, Lehrkräfte, die Mitglied in einer vom Verfassungsschutz als gesichert extremistisch eingestuften Partei sind, aus dem Schuldienst zu entfernen. Darüber hinaus sprechen wir uns für verstärkte Weiterbildung und Sensibilisierung in der Demokratiebildung aus.

»Wir erwarten nicht nur, dass unsere Lehrkräfte in ihrer persönlichen Parteimitgliedschaft auf der Grundlage unserer Verfassung stehen, sondern diese auch bei extremistischen Vorfällen im Schulalltag verteidigen. Dazu braucht es Weiterbildungsangebote, die den Lehrkräften klar aufzeigen, dass diese nicht neutral im Hinblick auf die Verteidigung unserer Verfassung sein können. Zu oft verstecken sich diese hinter einem falsch oder zu streng ausgelegten Beutelsbacher Konsens. Dies muss sich ändern«, schließt Amy.