genialsozial

Headerbild "15 Jahre genialsozial"

Soziales Engagement, Berufsorientierung und Solidarität … alles in Einem.

Gibt’s nicht? Doch! Bei „genialsozial-Deine Arbeit gegen Armut“ – Sachsens größter Jugendsolidaritätsaktion.

Sächsische Schülerinnen und Schüler suchen ab sofort Arbeitsplätze für einen guten Zweck. Wenn auch Sie mithelfen möchten und in Ihrer Region einen Arbeitsplatz zur Verfügung stellen können, dann melden Sie sich unter 0351-323 71 90 16 oder stellen Sie Ihren Ein-Tages-Job unter www.saechsische-jugendstiftung.de/jobprofileonline bereit.

Worum geht es? Die Idee ist ganz einfach: Ein Tag, mehr als 34.000 engagierte Jugendliche und weit über 200 soziale Projekte. Jedes Jahr am letzten Dienstag vor den Sommerferien tauschen sächsische Schülerinnen und Schüler die Schulbank gegen einen Arbeitsplatz. Am 02. Juli 2019,dem bereits15. Aktionstag von „genialsozial“, verrichten sie einfache Hilfstätigkeiten, die schon lange mal erledigt werden sollten und für die im Alltag oft die Zeit fehlt. 

Das so erarbeitete Geld spenden die jungen Menschen für soziale Projekte weltweit und in Sachsen. Neben drei „global-Projekten“ in Burkina Faso, Madagaskar und auf den Philippinen kommen die finanziellen Mittel außerdem zahlreichen sächsischen Initiativen zu Gute.

„genialsozial“ ermutigt Jugendliche, sich aktiv an gesellschaftlichen Themen zu beteiligen und gibt ihnen die Möglichkeit, lokal und global Verantwortung zu übernehmen. Sie erhalten unkompliziert Einblick in verschiedene Berufsfelder und können erste Kontakte zur lokalen Wirtschaft knüpfen. Eine gute Gelegenheit, Anreize für berufliche Perspektiven in der Heimatregion zu entdecken. „Es ist immer wieder beeindruckend, wie viele Menschen sich an der Aktion beteiligen. Tausende Jugendliche, Lehrkräfte, Eltern und natürlich ArbeitgeberInnen helfen mit für den „guten Zweck“. Die Zahl der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler steigt jedes Jahr weiter an und benötigt eine mitwachsende Zahl interessierter Unternehmen, die sie in ihrem Engagement unterstützen wollen.“, so Jana Sehmisch, Programmleiterin von „genialsozial“.

Und wo geht das Geld hin?

Die „genialsozial-Global-Förderprojekte 2019 sind:

1. „Bildung, Gesundheit und Schutz für die Mädchen in Sourou, Burkina Faso“

(Projektträger: SAIDA International e.V., Leipzig)

In Burkina Faso sind trotz gesetzlichen Verbots noch immer drei von vier Mädchen der Genitalverstümmelung ausgesetzt. Diese schwere Gewalt schädigt sie für ihr Leben und verstärkt das Risiko von Kinderehen. Viele Mädchen gehen nicht zur Schule und müssen sich um Haushalt, Feldarbeit und Geschwister kümmern. SAIDA führt mit den lokalen Partnern eine 2-jährige Kampagne durch, um die Bevölkerung für Mädchenrechte zu sensibilisieren. Um sie konkret zu schützen, erhalten die Mädchen jährliche Vorsorgeuntersuchungen, Gesundheitspässe sowie Geburtsurkunden als Voraussetzung für ihre Einschulung. So werden die Familien motiviert, ihre Töchter unversehrt aufwachsen und zur Schule gehen zu lassen. Zudem helfen neu gegründete Jugendclubs dabei, Sexualaufklärung für Jungen und Mädchen zu leisten.

2. „Chirurgische Hilfe für Kinder und Jugendliche in Manila, Philippinen“

(Projektträger: „Operation Restore Hope Deutschland e.V.“ Leipzig)

Die Bevölkerung Asiens, insbesondere auf den Philippinen, Bangladesch wie auch Vietnams, leidet aufgrund eines weit verbreiteten Gendefekts überdurchschnittlich häufig unter einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte. Schwere Ausprägungen der Fehlbildung, werden durch die teils mangelhafte Ernährung der Mütter und ungenügende medizinische Versorgung während der Schwangerschaft begünstigt. Die betroffenen Kinder haben massive Schwierigkeiten, zu essen und sind daher häufig unterernährt. Zudem führt eine fehlerhafte Sprachentwicklung oft zu sozialer Ausgrenzung. Die benötigte Operation für ihre Kinder können die meisten Eltern nicht bezahlen. Mit Hilfe von „genialsozial“ sollen daher in Manila über 250 Kinder durch das Ärzteteam von Operation Restore Hope e.V.  behandelt werden.

3. „Verbesserung der medizinischen Grundversorgung in Süd-Madagaskar „

(Projektträger: Ärzte für Madagaskar e.V. Leipzig)

Der madagassische Staat betreibt im Süden des Landes basismedizinische Krankenstationen (Centres de Santé de Base, CSB). Die beschwerlichen Arbeitsbedingungen stellen das medizinische Personal täglich vor schwierige Herausforderungen. Oft mangelt es in den entlegenen Gebieten an Nachschub von Medikamenten und medizinischem Material. Die Bausubstanz vieler Gebäude verfällt, die Ausstattung ist abgenutzt, Wasser und Strom kaum vorhanden. Leidtragende sind die Menschen, die oft stundenlange Fußmärsche in Kauf nehmen müssen, um eine einfache Behandlung, Impfung oder Schwangerschaftsvorsorge erhalten zu können. Mit der Hilfe von „genialsozial“ sollen 4 funktionierende CSBs so weit rehabilitiert werden, dass dort eine gute Behandlungsqualität unter sicheren Bedingungen gewährleistet werden kann.

Für weitere Infos und Rückfragen:

genialsozial.de