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	<title>LandesSchülerRat Sachsen</title>
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		<title>Gerechter Umgang mit freien Schulen</title>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2013 11:07:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Der LandesSchülerRat Sachsen (LSR Sachsen) unterstützt die Initiative &#8220;WIR sind die Schule&#8221; für eine gerechte Finanzierung freier Schulen in Sachsen. Für den LSR Sachsen ist es unverständig, dass die Landesregierung hinter den verfassungsmäßigen Rechten der Freien Schulen zurückbleibt. Die Demonstration &#8230; <a href="http://lsr-sachsen.de/2013/05/gerechter-umgang-mit-freien-schulen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5253" alt="wir-sind-die-schule_banner" src="http://lsr-sachsen.de/wp-content/uploads/2013/05/wir-sind-die-schule_banner-200x54.jpg" width="200" height="54" />Der LandesSchülerRat Sachsen (LSR Sachsen) unterstützt die Initiative &#8220;WIR sind die Schule&#8221; für eine gerechte Finanzierung freier Schulen in Sachsen. Für den LSR Sachsen ist es unverständig, dass die Landesregierung hinter den verfassungsmäßigen Rechten der Freien Schulen zurückbleibt. Die Demonstration am 15. Mai wird durch den LSR Sachen ausdrücklich begrüßt. Diese beginnt 17.00 Uhr am Königsufer der Elbwiesen in Dresden.</p>
<p>Konrad Degen: &#8220;Freie Schulen sind eine wunderbare Ergänzung für unser Schulwesen. Nicht umsonst sind sie durch das Grundgesetz und die sächsische Verfassung in diesem Maße geschützt.&#8221; Der Freistaat zahlt für Lehrmittel nur einen Pauschalbetrag an die Freien Schulen auf dem Niveau, welches 2008 an die öffentlichen Schulen gezahlt wurde. Eine Gleichbehandlung findet hier offensichtlich nicht statt. Der LSR Sachsen sieht eine 100%-Übernahme dieser Kosten durch die Verfassung begründet, denn eine Gleichberechtigung staatlicher und freier Schulen ist dringend notwendig. Schüler und Eltern müssen eine echte Alternative haben, ohnen große Summen als Schulgeld zahlen zu müssen.</p>
<p>Die Differenz zwischen Realkosten und Zahlung des Freistaates muss durch die Schulen häufig mit einer Erhöhung der Schulgeldsätze ausgeglichen werden. Konrad Degen: &#8220;Diese soziale Selektion ist nicht tragbar. Sie steht auch dem Grundsatz unseres Schulwesens entgegen.&#8221;</p>
<p>Allgemein ist eine stärkere Gleichberechtigung von staatlichen und freien Schulen notwendig. Besonders deutlich wird dies in der Schülermitwirkung, an der die Schüler der Freien Schulen formal nicht mitwirken. Die Schülermitwirkungsverordnung ist hier zu restriktiv. Das Land steht hier in der Verantwortung Gleichberechtigung zu schaffen. Der LandesSchülerRat Sachsen fordert eine Auflösung dieser Trennung in der Schülermitwirkungen. In vielen Kreisschülerräten arbeiten Schüler Freier Schulen in den Vorständen mit, damit alle Schüler auch den Nutzen der Schülermitwirkungsgremien nutzen können &#8211; die Gleichstellung auf finanzieller Ebene ist als nächstes anzustreben.</p>
<hr />
<p>Weitere Informationen zur Demo: <a title="Wir sind die Schule" href="http://wir-sind-die-schule.de" target="_blank">www.wir-sind-die-schule.de</a></p>
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		<title>Schulsanierung in Sachsen – Ist manchmal weniger, doch einfach mehr?</title>
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		<pubDate>Sun, 12 May 2013 13:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Angesichts der Tatsache, dass das Thema Schulsanierung im Doppelhaushalt erst 2014 auf dem Plan steht und angesichts des Sanierungsstaus von über einer Milliarde mit Mehrbedarf allein in Dresden, wird manch einem Schüler sicher ganz schön bange. Andere werden nur entnervt &#8230; <a href="http://lsr-sachsen.de/2013/05/schulsanierung-in-sachsen-ist-manchmal-weniger-doch-einfach-mehr/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Angesichts der Tatsache, dass das Thema Schulsanierung im Doppelhaushalt erst 2014 auf dem Plan steht und angesichts des Sanierungsstaus von über einer Milliarde mit Mehrbedarf allein in Dresden, wird manch einem Schüler sicher ganz schön bange. Andere werden nur entnervt mit den Augen rollen. Sie sind es langsam gewohnt, dass der Putz von den Wänden bröckelt, das Pfeifen der teils original eingesetzten Holzfenster vom Denken ablenkt, man nur dann auf die Toilette geht, wenn es wirklich dringend nötig ist und die Turnhalle nicht, oder nur teilweise genutzt werden kann (Bitte keine Ballspiele, ja auch Tischtennisbälle könnten die Decke kaputt machen). Erstklassige Schulbildung in drittklassigen Gebäuden. Kann man das überhaupt noch dulden?<span id="more-5201"></span></p>
<p>Doch nicht nur die Schulen, die einen dringenden Sanierungsbedarf haben, stellen ein Problem dar. Auch der Sanierungsprozess an sich ist oft mit Komplikationen verbunden. Zunächst einmal ist da der häufige Wechsel der Räumlichkeiten und das Ausweichen auf andere Bildungseinrichtungen oder sogar Container, was sich leider oft nicht vermeiden lässt, häufig jedoch große Verluste in der Unterrichtszeit mit sich bringt.</p>
<p>Sind dann einmal die Grundsteine für eine Schulhaussanierung gelegt, kommt hin und wieder gern ein Phänomen vorbei, welches manchem Architekten schon die Nerven geraubt hat – der Denkmalschutz. Freuen sich Schüler darüber, über die Wandfarben mitbestimmen zu dürfen, heißt es vom Denkmalschutz, nein der Flur war schon immer braun. Will man die Energieeffizienz der Schule erhöhen und dämmende Fenster einbauen heißt es nein, die Fenster waren schon immer da. In der benannten Turnhalle mit Ballsportverbot möchte man wenigstens ein Netz spannen, um die Leitungen in der Decke zu schonen, aber auch hier hat der Denkmalschutz das letzte Wort.</p>
<p>Den kulturhistorischen Aspekt eines Schulgebäudes mit modernen architektonischen Ansprüchen in Einklang zu bringen ist eine Herausforderung, die die Kosten der Sanierung recht schnell in die unkalkulierbare Höhe treiben kann. Nichtsdestotrotz muss man natürlich sagen, dass es bereits gut bis sehr gut sanierte Schulen in Sachsen gibt, in denen man sich wohlfühlt.</p>
<p>Leider gibt es aber auch hier Ansatzpunkte, bei denen der Zeigefinger gehoben werden muss. So ist es meiner Meinung nach unverantwortlich, eine Schule für Unsummen zu sanieren, um dann festzustellen, dass die Mensa zu klein ist und neugebaut werden muss. Ebenso unverantwortlich ist es, wenn Schulen in einer Hauruck-Aktion saniert werden und danach Mängel (wie undichte Decken bei Schnee) auftreten oder aber der Brandschutz nicht vollständig beachtet wurde. Man hat manchmal den Eindruck, dass das Geld, das bei solchen Maßnahmen scheinbar vergessen wurde in die umso prunkvoller gestalteten Verzierungen einiger Schulen gesteckt wurde. Aber seien wir ehrlich: Was nützen den Schülern teure Prestigebauten, wenn diese in ihrer Funktion nicht ausreichen. Funktionalität statt Ästhetik sollte hier der Leitspruch sein!</p>
<p>Einige der aufgeführten Kritikpunkte hätte man mit großer Sicherheit verhindern können, wenn man einfach einmal diejenigen befragt hätte, die 5 Tage die Woche in diesen Gebäuden verbringen – die Schüler und Lehrer selbst.</p>
<p>Was die Schüler wollen, das sind im Großen und Ganzen ganz einfache Dinge. Sie wünschen sich genug Platz für sich selbst, eine große Aula, in der Veranstaltungen umgesetzt werden können, eine funktionierende und große Turnhalle, Mitgestaltungsmöglichkeiten im Schulgebäude (durch Bilder oder Ähnlichem), hygienische Toiletten, eine ausreichend große Cafeteria, bzw. Mensa, Fachkabinette, in denen man auf moderne Art und Weise lernen kann und neue technische Geräte, welche nicht in erster Linie die Teuersten sein sollen, sondern vor allem von Lehrern bedient werden können. Das setzt allerdings voraus, dass die Lehrerschaft auch im Umgang mit neuen Medien und Geräten geschult wird.</p>
<p>Mit Blick auf die aktuelle politische Lage und die zukünftige Bildungspolitik ist es außerdem wichtig, die Möglichkeit einer inklusiven Beschulung bei der Sanierung mit einzubeziehen. Das alles sind Punkte, die meiner Meinung nach leicht umsetzbar sind durch genaue Planung und Absprache im Voraus. Deswegen finde ich ist es sinnvoll, die Baupläne in der Schulkonferenz einzusehen und zu diskutieren, damit die Kosten einer Schulhaussanierung nicht unnötig in die Höhe steigen und sich hinterher alle in dem Gebäude wohlfühlen.</p>
<p style="text-align: right;">Sophie Koch, Beraterin des LandesSchülerRates Sachsens</p>
<p><em>Die Texte geben die Meinung des jeweiligen Autors wieder und nicht die des LandesSchülerRates Sachsens.</em></p>
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		<title>Infomobil des Deutschen Bundestages im BELANTIS</title>
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		<pubDate>Fri, 10 May 2013 20:01:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Zeit vom 01.07.  – 06.07. 13 wird das Infomobil des Deutschen Bundestages bei BELANTIS Station machen. Abgeordnete der besuchten Wahlkreise berichten über ihre persönlichen Erfahrungen im Parlament und stehen den Besucherinnen und Besuchern ebenso Rede und Antwort wie die &#8230; <a href="http://lsr-sachsen.de/2013/05/infomobil-des-deutschen-bundestages-im-belantis/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5248" alt="Messehalle" src="http://lsr-sachsen.de/wp-content/uploads/2013/05/Messehalle-200x133.jpg" width="200" height="133" />In der Zeit vom 01.07.  – 06.07. 13 wird das Infomobil des Deutschen Bundestages bei <a title="EVENTPARK BELANTIS" href="http://www.belantis.de" target="_blank">BELANTIS</a> Station machen. Abgeordnete der besuchten Wahlkreise berichten über ihre persönlichen Erfahrungen im Parlament und stehen den Besucherinnen und Besuchern ebenso Rede und Antwort wie die Honorarkräfte des Deutschen Bundestages. Das Infomobil verfügt über eine überdachte Bühne, einen separaten Besprechungsraum, einen Großbildschirm für die Vorführung von Filmen und Online-Zugänge u.a. zu den Seiten des Deutschen Bundestages. Das Angebot für die Besucherinnen und Besucher umfasst ferner eine Vielzahl von Informationsmaterialien zur kostenlosen Mitnahme.</p>
<p>Weitere Informationen zum Infomobil unter <a href="http://www.bundestag.de/besuche/bundestagunterwegs/infomobil/" target="_blank">www.bundestag.de/besuche/bundestagunterwegs/infomobil/</a></p>
<p>Weitere Informationen zum Vergnügungspark BELANTIS: <a href="http://www.belantis.de" target="_blank">www.belantis.de</a></p>
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		<title>Erfahrungen zum Sitzenbleiben</title>
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		<pubDate>Mon, 06 May 2013 12:00:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Sitzenbleiben ist sicherlich nicht die angenehmste Sache der Welt, aber kann auch eine Chance sein. Erfahrungen sind eine Grundlage aus denen man lernen kann. Dazu gehören positive, wie auch negative. Ich bin damals in der neunten Klasse sitzengeblieben, aufgrund von &#8230; <a href="http://lsr-sachsen.de/2013/05/erfahrungen-zum-sitzenbleiben/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Sitzenbleiben ist sicherlich nicht die angenehmste Sache der Welt, aber kann auch eine Chance sein. Erfahrungen sind eine Grundlage aus denen man lernen kann. Dazu gehören positive, wie auch negative. Ich bin damals in der neunten Klasse sitzengeblieben, aufgrund von Mathematik. Um genauer zu sein, aufgrund einiger weniger Punkte. Ich stand auf 4,5 in Mathematik und ich schrieb meine letzte Klausur. Das Ergebnis war denkbar unglücklich eine 5+, ein paar Punkte hätten das Sitzenbleiben verhindert. Aber es wollte nicht. Bei den Lehrern meiner Schule hatte ich auch nicht immer den besten Ruf, vielleicht ein Grund dafür. Aber ich will die Fehler auch nicht bei anderen Suchen, sondern bei mir. Motivation und Lust auf Schule hatte ich in der Zeit nicht. Ich engagierte mich lieber ehrenamtlich, damals sehr stark bei den Pfadfindern, verbrachte meine Zeit lieber mit Freunden an der Elbe oder auf Konzerten.<span id="more-5225"></span></p>
<p>Als ich merkte, dass die Noten schlecht sind und die Versetzung gefährdet ist, begann ich mir Gedanken über meine Zukunft zu machen. Ich dachte viel nach und spielte auch mit dem Gedanken vom Gymnasium auf eine Mittelschule zu wechseln. Ich glaube der Zeitraum um das Sitzenbleiben war der, wo ich am meisten nachgedacht habe, über mich und meine Zukunft. Grund dafür war das Sitzenbleiben.</p>
<p>Mit mir sind damals einige Freunde sitzengeblieben. Einige haben vorher die Reißleine gezogen und haben die Schule gewechselt. Sie alle haben sich Gedanken gemacht, wie es weiter gehen sollte. Diese Gedanken hätten sie nicht gemacht, wenn es das Sitzenbleiben nicht geben würde. Denn niemand der einen guten Durchschnitt auf dem Gymnasium macht sich Gedanken auf die Mittelschule zu wechseln, genauso wenig wie sich ein durchschnittlicher Mittelschüler Gedanken macht, auf das Gymnasium zu wechseln.</p>
<p>Das Sitzenbleiben hat auch etwas mit Fairness gegenüber Mitschülern zu tun. Aufgrund der fehlenden Motivation störten wir oft den Unterricht, lenkten Mitschüler ab. Was diese in ihrem Lernen behinderte. Erst als mir bewusst wurde, dass die Wiederholung droht, änderte ich mein Verhalten. Ich konzentrierte mich verstärkt auf die Schule. Ein schülertypisches Verhalten. Wenn man eine Hausaufgabe aufbekommt, welche in zwei Wochen fällig ist, dann löst die Mehrzahl der Schüler erst kurz vor Abgabe und die wenigsten bereits sofort nach Erhalt. Etwas (innerer) Druck ist nötig, um Leistung zu zeigen, denn es gibt so viele schöne Dinge, die man der Schule vorziehen könnte.<br />
Viel Unterstützung von der Schule erhielt ich nicht. Ein paar Gespräche mit der Fach- und Klassenlehrerin, dass war alles. Hier gibt es Verbesserungsbedarf.</p>
<p>Entscheidend für den Lernerfolg ist die Motivation und der Wille zum Lernen, sonst ändert sich wenig. Ich habe das Sitzenbleiben als zweite Chance und als ein Neuanfang erlebt. Es hat mich neu motiviert. Ich glaube der erste Tag in der neuen Klasse war der, an dem ich am meisten motiviert war.</p>
<p>Probleme hatte ich keine im Umgang mit der neuen Situation. Kannte ich doch viele Mitschüler bereits. Teilweise waren wir auch schon vorher befreundet. Es war auch nie ein Thema, dass ich Sitzengeblieben bin. Es hat kaum eine Rolle gespielt und wir haben es alle mit Humor genommen. Ich drehe halt eine Ehrenrunde, weil ich die Schule so sehr mag (Ironie).</p>
<p>Meine Leistungen wurden besser in der neunten Klasse. Ich verstand besonders in Mathematik viel mehr. Anders als man denkt, langweilte ich mich auch nicht in den anderen Fächer. Kurioserweise verbesserte ich mich in einigen Fächer im zweiten Durchgang, in anderen wurde ich auch schlechter. Denn die Lehrer hatten sich auch geändert. Hier wird deutlich welche große Rolle der Lehrer spielt. Natürlich hatte ich auch Vorteile. Kunstarbeiten wurden nicht neugemacht, sondern aus dem Vorjahr abgegeben. Die Benotung viel natürlich auch unterschiedlich aus. Kunst ist halt sehr subjektiv.</p>
<p>Viele Studien sagen ja, dass sich die Leistung langfristig nicht verbessert, wenn man sitzenbleibt. In der zehnte Klasse hatte ich dann auch erneut Probleme, da sich meine Grundhaltung zur Schule wieder änderte. Einerseits begann ich mich wieder verstärkt zu engagieren, andererseits spielten auch meine Kopfnoten eine große Rolle. Ich hatte bei meinen Lehrern aufgrund meines früheren Verhaltens einen bestimmten Ruf erlangt. Ich war auch nie derjenige, der zu den meisten Lehrern einen guten Draht oder regelmäßigen Kontakt hatte. Die Kommunikation beschränkte sich auf das Wesentliche. Ich lernte viel, war sowohl aus schulischer Sicht fleißig, als auch neben der Schule. Initiierte sogar ein Lernkreis mit Mitschülern. Dennoch bekam ich in Fleiß nur eine 4. Die subjektive Note, welche sich nur auf die Schule beschränkt, führte dazu, dass ich demotiviert wurde und wieder begann weniger zu lernen. Ein Teufelskreis. Schlussendlich schaffte ich die zehnte Klasse und wechselte die Schule um die Fachoberschule zu absolvieren. Wieder ein Neuanfang, welcher mir gut tat. Mein Problem war nicht das Sitzenbleiben, welches ich für richtig und legitim halte, sondern die fehlende Motivation zum Lernen und die voreingenommen Haltung der Lehrer gegenüber meiner Person.</p>
<p>Rückwirkend war das Sitzenbleiben für meine Entwicklung das Beste, was mir passieren konnte. Denn ich habe mir Gedanken über meine Zukunft gemacht und habe mich geändert. Aus heutiger Sicht hätte ich die Schule eher wechseln sollen, aber um überhaupt den Gedanken zu haben, sich mit anderen Schularten und Formen auseinander zu setzen, braucht es das Sitzenbleiben, sonst ist man zu bequem und lässt es. – Wäre ich nicht in der neunten Klasse durchgefallen, dann hätte es mich wohl im Abitur bei einer Prüfung erwischt, so hatte ich die Chance zu wechseln. Das Sitzenbleiben ist nichts Negatives und ich bin auch etwas Stolz darauf. Macht ja auch nicht jeder. Geradlinige Lebensläufe sind langweilig.</p>
<p style="text-align: right;">Konrad Degen, Vorsitzender des LandesSchülerRates Sachsens</p>
<p><em>Die Texte geben die Meinung des jeweiligen Autors wieder und nicht die des LandesSchülerRates Sachsens.</em></p>
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		<title>Lehrerin ist nicht gleich Lehrerin!</title>
		<link>http://lsr-sachsen.de/2013/04/lehrerin-ist-nicht-gleich-lehrerin/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Apr 2013 13:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum ich vehement für eine Evaluation unserer Lehrerinnen und Lehrer eintrete? Mit Kopfschütteln muss ich erkennen, dass die Unterrichtsqualität trotz der einheitlichen Lehrpläne nicht im mindesten vergleichbar ist. Fernab von derzeitigen Missständen wie beispielsweise dem Lehrermangel und dem daraus resultierenden &#8230; <a href="http://lsr-sachsen.de/2013/04/lehrerin-ist-nicht-gleich-lehrerin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Warum ich vehement für eine Evaluation unserer Lehrerinnen und Lehrer eintrete?</p>
<p>Mit Kopfschütteln muss ich erkennen, dass die Unterrichtsqualität trotz der einheitlichen Lehrpläne nicht im mindesten vergleichbar ist. Fernab von derzeitigen Missständen wie beispielsweise dem Lehrermangel und dem daraus resultierenden Unterrichtsausfall, den fachfremden Vertretungsstunden oder den sogenannten „Guckstunden“ ist die Gesamtheit der verbesserungswürdigen Aspekte unseres Bildungssystems noch lange nicht erschöpft. Die demographischen Entwicklungen bedingen Folgendes: Unsere Lehrer und Lehrerinnen altern &#8211; und mit ihnen viel zu oft auch ihr Kenntnisstand und ihre Unterrichtsmethoden.<span id="more-5199"></span></p>
<p>Der Mauerfall, mittlerweile schon weitaus mehr als 20 Jahre alt, war ein Zeichen eines enormen politischen und gesamtgesellschaftliches Umbruches in Deutschland. Doch mancherlei Unterrichtsmaterial oder Unterrichtsmethode hat dieses Ereignis wohl glatt verschlafen. Auch Lehrbücher, in denen ledige Frauen neben illegalen EinwanderInnen und Arbeitssuchenden als sozial benachteiligte Minderheiten aufgeführt werden, ließen mich das ein oder andere mal verzweifeln.</p>
<p>Natürlich ist es nachvollziehbar dass Lehrer und Lehrerinnen neben all den ihnen auferlegten Aufgaben und Verantwortlichkeiten sowie aufgrund einer gewissen Gewohnheit ihre Unterrichtsinhalte und ihre Unterrichtsweise nicht Jahr für Jahr umgestalten und auf den neuesten Stand bringen. Aber ein Gemeinschaftskundeunterricht, der eben wegen dieser Gewohnheit und aufgrund fehlender Kritik auf tagespolitische Diskussionen verzichtet ist schlichtweg nicht tragbar. Auch die unterschiedlichen Leistungsstände schon allein innerhalb der selben Klassenstufe sind oftmals gravierend. Ich finde es schlichtweg unverantwortlich, dass persönliche Ansichten, Vorlieben und Schwerpunkte eines Lehrers sich oft direkt im Leistungsbild der Schüler und Schülerinnen abzeichnen und deren Anpassungsfähigkeit an die Lehrkraft einen maßgeblichen Einfluss auf ihren Leistungsstand hat. Dieser Zusammenhang begründet die Einseitigkeit und Unvergleichbarkeit des Unterrichtes und macht Lehrerwechsel oftmals sehr dramatisch. Vor allem in der momentanen Situation, in welcher fehlende Lehrkräfte oftmals gar nicht oder ungenügend ersetzt werden (können), kommt es immer wieder zu zwei- oder sogar dreifachen Lehrkraftwechseln innerhalb eines Schuljahres. Und wir Schüler müssen uns blitzschnell von Faktenwissen auf kreative Ansprüche, von stupidem Auswendiglernen auf das Erkennen von Zusammenhängen umstellen. Und gelingt uns dies nicht, werden wir mit schlechter Benotung abgestraft. Nicht einmal bei dem Abschluss unserer Schullaufbahn, sei es nach der 10., 12. oder 13. Klasse, ist Objektivität garantiert. Bei den mündlichen Prüfungen bildet der Fachlehrer oder die Fachlehrerin den Prüfungsvorsitz und selbst bei den Prüfungen obliegt ihnen die Erstkorrektur. Obwohl diese natürlich durch eine Zweitkorrektur ergänzt wird können die Anforderungen an die Schüler und Schülerinnen sich primär in den mündlichen Prüfungen um Welten unterscheiden und damit ist die Vergleichbarkeit eines Zeugnisses oder sogar Abschlusses nur bedingt gegeben. Hier muss sich dringend was ändern.</p>
<p>Wir Schüler und Schülerinnen sind einer ständigen Bewertung unterzogen: Nicht nur unser Wissen, auch unser Verhalten, unsere Arbeitseinstellung und unsere Mitarbeit stehen ununterbrochen auf dem Prüfstand. Die ständige Konfrontation mit äußeren Einschätzungen, sei es durch Noten, schriftliches oder mündliches Feedback, sollen uns Schüler und Schülerinnen helfen, uns selbst einzuschätzen und an uns zu arbeiten. Was spricht also dagegen, auch unsere Lehrkräfte einer regelmäßigen Einschätzung zu unterziehen?</p>
<p>Einmal Lehrkraft, immer Lehrkraft? Nichts da! Eine regelmäßige Evaluation der Lehrerinnen und Lehrer, deren methodische und didaktische Unterrichtsmethoden sowie die Qualität des zu vermittelnden Schulstoffes ist unabdingbar. Mindestens aller zwei Jahre muss eine Evaluationskommission zusammentreten, die sowohl anhand von Unterrichtsbesuchen als auch von Lehrer- und Elternbefragungen dem Lehrer oder der Lehrerin ein objektives und dadurch vergleichbares Feedback geben kann. Die personellen und finanziellen Ressourcen, die in eine umfassende Unterrichtsevaluation investiert werden müssten sind keinesfalls wirkungslos. Das Ideal, jedem den gleichen Zugang zur Bildung sowie ein vergleichbares Unterrichtsniveau zu garantieren, dürfte doch im Interesse eines jeden Bundeslandes oder Staates sein. Die Qualität der Bildung ist nicht ausschließlich von äußeren Faktoren, wie jenen, die ich zu Beginn ansprach, abhängig, sondern muss auch von „innen“ heraus gewährleistet werden. Warum zögern wir noch? Es kann nur besser werden!</p>
<p style="text-align: right;">Anja Klotzbücher, Beraterin des LandesSchülerRates Sachsens</p>
<p><em>Die Texte geben die Meinung des jeweiligen Autors wieder und nicht die des LandesSchülerRates Sachsens.</em></p>
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		<title>Unterrichtsausfall – eine nicht enden wollende Geschichte</title>
		<link>http://lsr-sachsen.de/2013/04/unterrichtsausfall-eine-nicht-enden-wollende-geschichte/</link>
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		<pubDate>Sat, 27 Apr 2013 09:39:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Am heutigen Freitag, dem 26.04.2013, trat der LandesSchülerRat Sachsen (LSR Sachsen) vor die Landespressekonferenz und bezog Stellung zur veröffentlichten zweiten Ausfallstatistik und dem Problem des Losverfahrens. „Im Vergleich zur ersten Erhebung des Unterrichtsausfalls im Juni 2012 sind die Ausfallszahlen zur &#8230; <a href="http://lsr-sachsen.de/2013/04/unterrichtsausfall-eine-nicht-enden-wollende-geschichte/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5204" alt="164218_623191441042014_1055751514_n" src="http://lsr-sachsen.de/wp-content/uploads/2013/04/164218_623191441042014_1055751514_n-200x150.jpg" width="200" height="150" />Am heutigen Freitag, dem 26.04.2013, trat der LandesSchülerRat Sachsen (LSR Sachsen) vor die Landespressekonferenz und bezog Stellung zur veröffentlichten zweiten Ausfallstatistik und dem Problem des Losverfahrens.</p>
<p>„Im Vergleich zur ersten Erhebung des Unterrichtsausfalls im Juni 2012 sind die Ausfallszahlen zur zweiten Statistik gesunken, aber sie sind nach wie vor zu hoch. Bei der erneuten Erfassung vom 26.11. bis 07.12.2012 haben wir über einen längeren Zeitraum erfasst und den Ausfall des Weiteren fächerspezifisch erhoben. Dennoch sprechen wir nicht von einem repräsentativen Ergebnis, sondern von einer umfassenden Stichprobe. Die Zahlen unserer Ausfallstatistik nähern sich denen des SMK an, aber liegen immer noch darüber. Besonders in den Mittelschulen und Förderschulen ist der Unterrichtsausfall sehr hoch. Hier besteht akuter Handlungsbedarf.“, erklärt Tim Börrnert, Vorstandsmitglied LSR Sachsen, welcher der Hauptverantwortliche für die Auswertung der zweiten Ausfallstatistik war.</p>
<p>Zum Thema „Losverfahren an sächsischen Schulen“ sagte Konrad Degen, Vorsitzender LSR Sachsen, „Die Losfee hat wieder zu geschlagen und wir können nur hoffen, dass dies eine Ausnahme bleibt. Es gibt nichts, was schülerunfreundlicher ist, als eine Fremdsprache zu lernen, welche man nicht lernen will. Planungstechnische Bedürfnisse der Staatsregierung dürfen nicht über den Schülerinteressen stehen. Statt das Losverfahren anzuwenden, müssen die Schulen stärker kooperieren und schulübergreifende Sprachklassen bilden. Auch klassenstufenübergreifender Unterricht ist eine Möglichkeit, welche nicht optimal, aber angenehmer und fairer ist, als ein Los.“.</p>
<p>Der LSR Sachsen kritisiert außerdem, dass wir an Mittelschulen und Förderschulen einerseits den höchsten Unterrichtsausfall haben, aber andererseits bei diesen Schularten die Bewerberzahlen am niedrigsten sind. „Dem kann man nur entgegenwirken, indem man den Lehrerberuf attraktiver gestaltet. Eine höhere Eingruppierung auf das Gymnasialniveau muss der Anspruch sein. Hier ist der Finanzminister gefordert, dies in den Verhandlungen mit den Lehrer zu ermöglichen.“, so Degen abschließend.</p>
<hr />
<p><strong>Gesamtauswertung Freistaat Sachsen: </strong><a href="http://lsr-sachsen.de/wp-content/uploads/2013/04/2.Unterrichtsausfallstatistik_LSR_Sachsen_fertig.pdf" target="_blank">http://lsr-sachsen.de/wp-content/uploads/2013/04/2.Unterrichtsausfallstatistik_LSR_Sachsen_fertig.pdf</a></p>
<p><strong>Auswertungsübersicht Landkreise: </strong><a href="http://lsr-sachsen.de/wp-content/uploads/2013/04/Kreisauswertung_2_Ausfallstatistik.pdf" target="_blank">http://lsr-sachsen.de/wp-content/uploads/2013/04/Kreisauswertung_2_Ausfallstatistik.pdf</a></p>
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		<title>2. Unterrichtsausfallstatistik des LandesSchülerRat Sachsen</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Apr 2013 10:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[In den Wochen vom 26. November bis zum 07. Dezember 2012 erhob der LandesSchülerRat Sachsen seine zweite eigene Ausfallstatistik. Über 85 Schulen sammelten in diesen Wochen Werte zu Ausfall, Vertretungsstunden und Selbststudienaufträgen. In dieser vorliegenden Auswertungsübersicht finden Sie die Auswertung &#8230; <a href="http://lsr-sachsen.de/2013/04/2-unterrichtsausfallstatistik-des-landesschulerrat-sachsen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4037" alt="LEhrermangel-200x159" src="http://lsr-sachsen.de/wp-content/uploads/2012/11/LEhrermangel-200x1591.jpg" width="240" height="191" />In den Wochen vom 26. November bis zum 07. Dezember 2012 erhob der LandesSchülerRat Sachsen seine zweite eigene Ausfallstatistik. Über 85 Schulen sammelten in diesen Wochen Werte zu Ausfall, Vertretungsstunden und Selbststudienaufträgen. In dieser vorliegenden Auswertungsübersicht finden Sie die Auswertung und zusammengefassten Werte der eingegangenen Statistikbögen aus dem gesamten Freistaat Sachsen.</p>
<p>Anders als bei der ersten Unterrichtsausfallstatistik des LandesSchülerRat Sachsen erhob man den Unterricht  nun über zwei Wochen und wertete zudem die einzelnen Fächer aus.<br />
Insgesamt wurden so fast 70000 Unterrichtsstunden erfasst und in mühevoller Kleinarbeit durch Mitglieder des Landesvorstandes ausgewertet. Somit wurde wieder transparent und offen erkennbar der Unterrichtsausfall an sächsischen Schulen in Zusammenarbeit mit Schülervertreterinnen und -vertretern  sowie Lehrkräften und Schulleitungen dokumentiert.</p>
<p>Für die mühevollen Zuarbeiten sagen wir als Landesvorstand: &#8220;Vielen Dank!&#8221;</p>
<hr />
<p><strong>Gesamtauswertung Freistaat Sachsen: </strong><a href="http://lsr-sachsen.de/wp-content/uploads/2013/04/2.Unterrichtsausfallstatistik_LSR_Sachsen_fertig.pdf" target="_blank">http://lsr-sachsen.de/wp-content/uploads/2013/04/2.Unterrichtsausfallstatistik_LSR_Sachsen_fertig.pdf</a></p>
<p><strong>Auswertungsübersicht Landkreise: </strong><a href="http://lsr-sachsen.de/wp-content/uploads/2013/04/Kreisauswertung_2_Ausfallstatistik.pdf" target="_blank">http://lsr-sachsen.de/wp-content/uploads/2013/04/Kreisauswertung_2_Ausfallstatistik.pdf</a></p>
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		<title>WORLDSKILLS LEIPZIG 2013: DIE WM DER BERUFE IN DEUTSCHLAND</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Apr 2013 15:43:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Diesen Sommer findet mit den WorldSkills Leipzig 2013 das weltgrößte Event der beruflichen Bildung in Deutschland statt. Aber nicht nur das: Mit derzeit 1027 registrierten Teilnehmern aus 54 Ländern wird die Weltmeisterschaft der Berufe die vermutlich größte Veranstaltung in ihrer &#8230; <a href="http://lsr-sachsen.de/2013/04/worldskills-leipzig-2013-die-wm-der-berufe-in-deutschland/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5157" alt="WSL2013_WMderBerufe_Logo_CMYK_M" src="http://lsr-sachsen.de/wp-content/uploads/2013/04/Worldskills_Logo-200x250.jpg" width="200" height="250" />Diesen Sommer findet mit den WorldSkills Leipzig 2013 das weltgrößte Event der beruflichen Bildung in Deutschland statt. Aber nicht nur das: Mit derzeit 1027 registrierten Teilnehmern aus 54 Ländern wird die Weltmeisterschaft der Berufe die vermutlich größte Veranstaltung in ihrer über 60-jährigen Geschichte.</p>
<p>Bei den WorldSkills Leipzig 2013 treten die besten jungen Fachkräfte aus der ganzen Welt an, um Champions zu werden. Alle zwei Jahre kämpfen Teilnehmerinnen und Teilnehmer bis zum Alter von 22 Jahren bei der WM der Berufe um die Titel. Gastgeber ist jedes Mal ein anderes Land: 2009 fanden die WorldSkills in Kanada, 2011 in Großbritannien statt. Das Megaevent, zu dem bis zu 200.000 Besucher erwartet werden, findet in diesem Jahr vom 2.-7. Juli auf dem Gelände der Leipziger Messe statt. Neben einem umfangreichen Rahmenprogramm rund um das Thema berufliche Bildung erwarten uns vom 3. – 6. Juli vier spannende Wettkampftage. „WorldSkills-Wettbewerbe sind einzigartige Ereignisse“, so Hubert Romer. „Bei keinem anderen Event lassen sich so viele Berufe live und in einem emotionalen Umfeld erleben.“ Die feierliche Eröffnung am 2. Juli und die Medaillenverleihung am 7. Juli werden auf dem Marktplatz im Leipziger Zentrum übertragen. Austragungsort der WorldSkills Leipzig 2013 ist die Leipziger Messe, einer der modernsten Messeplätze der Welt.</p>
<p>Unter <a href="http://www.worldskillsleipzig2013.com/de/das_event/online-tickets/">http://www.worldskillsleipzig2013.com/de/das_event/online-tickets/</a> können Besucher der WorldSkills Leipzig 2013 ab sofort günstig und unkompliziert Tickets buchen. Schüler im Klassenverbund erhalten mit ihren Begleitern kostenlose Entdeckertickets. Die Anmeldung erfolgt in einem Formular auf der Homepage unter <a href="http://www.worldskillsleipzig2013.com/de/bildung/anmeldung_schulen/index.php">http://www.worldskillsleipzig2013.com/de/bildung/anmeldung_schulen/index.php</a>.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-5158" alt="Johannes_Fleischmann_Fleisenleger_06_b" src="http://lsr-sachsen.de/wp-content/uploads/2013/04/Johannes_Fleischmann_Fleisenleger_06_b-440x293.jpg" width="440" height="293" /><br />
<img class="aligncenter size-medium wp-image-5159" alt="Phillipp_Stich_Zimmerer_04_b" src="http://lsr-sachsen.de/wp-content/uploads/2013/04/Phillipp_Stich_Zimmerer_04_b-293x440.jpg" width="293" height="440" /><img class="aligncenter size-medium wp-image-5160" alt="WSC2011_Opening_Ceremony_AI_EOB_6311" src="http://lsr-sachsen.de/wp-content/uploads/2013/04/WSC2011_Opening_Ceremony_AI_EOB_6311-440x292.jpg" width="440" height="292" /></p>
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		<title>Unterrichtsausfall: Runder Tisch übergibt Empfehlungen</title>
		<link>http://lsr-sachsen.de/2013/04/unterrichtsausfall-runder-tisch-ubergibt-empfehlungen/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Apr 2013 15:28:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Runder Tisch zum Unterrichtsausfall hat Empfehlungen zur Erhebung von Ausfallstunden erarbeitet. Danach gelten die Kriterien und Methoden zur statistischen Erfassung des Unterrichtsausfalls im Wesentlichen weiter fort. Eine wichtige Änderung ist, dass Stillbeschäftigung nur als vertretener Unterricht gewertet werden soll, &#8230; <a href="http://lsr-sachsen.de/2013/04/unterrichtsausfall-runder-tisch-ubergibt-empfehlungen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5146" alt="Übergabe_Empfehlungen_Runder_Tisch" src="http://lsr-sachsen.de/wp-content/uploads/2013/04/Übergabe_Empfehlungen_Runder_Tisch-200x158.jpg" width="200" height="158" />Ein Runder Tisch zum Unterrichtsausfall hat Empfehlungen zur Erhebung von Ausfallstunden erarbeitet. Danach gelten die Kriterien und Methoden zur statistischen Erfassung des Unterrichtsausfalls im Wesentlichen weiter fort. Eine wichtige Änderung ist, dass Stillbeschäftigung nur als vertretener Unterricht gewertet werden soll, wenn sie von einem Fachlehrer vor- und von einem Fachlehrer nachbereitet wird. Ansonsten ist diese Zeit als Unterrichtsausfall zu werten.</p>
<p>„Ich freue mich darüber, dass mit den Mitgliedern des Runden Tisches ein Grundkonsens zu den Kriterien, Methoden und der transparenten Information erzielt werden konnte. Das ist eine wichtige Grundlage für das Bemühen von Schulleitungen und Schulaufsicht, den Unterricht bestmöglich abzusichern“, sagte Kultusministerin Brunhild Kurth, die den Mitgliedern des Runden Tischer für ihre Arbeit herzlich dankte. Die Ministerin sicherte zu, die Empfehlungen des Runden Tisches umzusetzen. Gleichzeitig verwies die Kultusministerin darauf, dass kein anderes Bundesland den Unterrichtsausfall über den gesamten Zeitraum eines Schuljahres erhebt und die Ausfallstunden im Internet seit fast zehn Jahren so transparent darstellt wie Sachsen.“</p>
<p>Andreas Hellner, Vorsitzender Landeselternrat Sachsen: „Bei Umsetzung der Empfehlungen des Runden Tischs Unterrichtsausfall werden Schüler und Eltern eine neue Qualität im Umgang mit Ausfall- und Vertretungsstatistiken erleben. Bisher war ihnen der Zugang zu realistischen und aussagekräftigen Statistiken zum Unterrichtsausfall in den Klassen und Schulen weitestgehend verwehrt. Nun wird klar geregelt, wem welche Informationen zustehen. Damit wird das Informationsrecht der Elternvertreter und die Informationspflicht der Schulen zu einem wichtigen Aspekt der innerschulischen Kommunikation konkretisiert. Im Rahmen dieser Kommunikation soll die Form der Ausfall- und Vertretungsstatistik sowie die Art der Offenlegung durch die Schulkonferenz festgelegt werden. Dadurch wird es einerseits möglich, die Erfassung, Aufbereitung und Offenlegung der Statistiken entsprechend der Gegebenheiten einer Schule praktikabel zu gestalten. Andererseits werden dadurch die Selbstverantwortung von Schule und die Mitwirkung von Schülern und Eltern an Schule gestärkt. Die über diesen Prozess gewonnen Statistiken bilden eine gute Basis, gemeinsam mit den für die Unterrichtsabsicherung verantwortlichen Institutionen, Möglichkeiten der nachhaltigen Reduzierung von Unterrichtsausfall und fachfremder Vertretung  zu diskutieren und entsprechende Lösungen zu erarbeiten.“</p>
<p>Konrad Degen, Landesvorsitzender des Landesschülerrat: „Mit dem Runden Tisch zum Unterrichtsausfall hat das Kultusministerium eine eindeutige Reaktion auf die Erhebung des Unterrichtsausfalls durch den LandesSchülerRat Sachsen (LSR Sachsen) im Juni 2012 gezeigt. Wir begrüßen die Bereitschaft die Kriterien und Methoden zu überprüfen und Empfehlungen für Änderungen entgegen zu nehmen. Als Erfolg werten wir die Neudefinition von Stillbeschäftigung bzw. deren Anerkennung als Unterrichtsausfall. Das Recht einer Auskunft für Schülervertreter und Elternvertreter über den Unterrichtsausfall stärkt die Mitwirkung in der Schule. Dieses Recht müssen alle Schulleitungen den Interessierten einräumen. Eine quartalsmäßige Auskunft über die genauen Zahlen ist mindestens erforderlich, sagt Konrad Degen Vorsitzender des Landesschülerrat Sachsen.“</p>
<p>Der Runde Tisch zum Unterrichtsausfall wurde auf Einladung von Kultusministerin Brunhild Kurth im vergangenen Jahr eingerichtet. Die Bitte der Ministerin war, Empfehlungen zur Erfassung des Unterrichtsausfalles zu erarbeiten. Der Teilnehmerkreis setzte sich aus Vertretern des Landesschülerrates, Landeselternrates, der Sächsischen Bildungsagentur, des Kultusministeriums, sowie Schulleitern zusammen. In drei mehrstündigen Veranstaltungen von Oktober 2012 bis Januar 2013 überprüften die Mitglieder des Runden Tisches die statistische Erfassung und Veröffentlichung des Unterrichtsausfalles.</p>
<p>Während sich an den Kriterien und Methoden der Erhebung der Ausfallstunden im Wesentlichen nichts ändert, sprechen sich die Mitglieder des Runden Tisches für mehr Transparenz in der Darstellung aus. So empfehlen sie, dass zum Beispiel je Fach die planmäßige und außerplanmäßigen Ausfallstunden und die fachgerechten und fachfremden Vertretungsstunden sowie die Stunden der Stillbeschäftigung je Klasse allen an Schule Beteiligten (Lehrern, Schülern, Eltern) zugänglich gemacht werden sollten. Außerdem sollen die Daten künftig nicht mehr in absoluten Zahlen sondern in Prozentzahlen veröffentlicht werden, um eine bessere Vergleichbarkeit zu erzielen. Darüber hinaus haben Eltern- und Schülervertreter im Rahmen ihrer Mitwirkung an der Schule auch das Recht auf die Zugänglichkeit zu den Daten.</p>
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		<title>Der 28.03.2012.</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Mar 2013 08:49:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei diesem Datum kommen mir so viele Gedanken auf einmal in den Kopf, aber ich werde probieren sie zu ordnen und so, ein Jahr danach noch einmal Revue passieren zu lassen. Angestoßen durch die Aktion der Schülervollversammlungen in Chemnitz diskutierte &#8230; <a href="http://lsr-sachsen.de/2013/03/der-28-03-2012/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Bei diesem Datum kommen mir so viele Gedanken auf einmal in den Kopf, aber ich werde probieren sie zu ordnen und so, ein Jahr danach noch einmal Revue passieren zu lassen.</p>
<p>Angestoßen durch die Aktion der Schülervollversammlungen in Chemnitz diskutierte der damals neu gewählte Vorstand des LSR diese Problematik und es wurde schnell klar, dass es dringenden Handlungsbedarf gibt. Dort demonstrierten schon rund 2500 Schülerinnen und Schüler gegen den Lehrermangel. Man einigte sich darauf, den Aktionstag von Chemnitz auf ganz Sachsen auszuweiten.<span id="more-5110"></span></p>
<p>Wenige Wochen vor dem Aktionstag bildete sich ein Bündnis aus uns, dem Landeselternrat und den sächsischen Lehrergewerkschaften um auf den Lehrermangel an Sachsen Schulen aufmerksam zu machen und ein klares Zeichen zu setzen.</p>
<p>Man einigte sich im Bündnis schnell auf einen Forderungskatalog, denn eins war klar: wenn nicht endlich etwas getan wird, wird dies entscheidende Konsequenzen für die Bildung in Sachsen haben. In den nächsten Wochen planten die Städte Chemnitz, Leipzig und Dresden, sowie der Landkreis Bautzen ihre Aktionen in lokalen Aktionsbündnissen und wir als LSR koordinierten die sachsenweiten Aktionen.</p>
<p>Was an diesem Tag passieren sollte hat uns wohl alle überrascht: die Zahl der teilnehmenden Schulen, der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sowie die mediale Aufmerksamkeit übertrafen alle unserer Vorstellungen.</p>
<p>Rund 22 000 Schülerinnen und Schüler setzten an diesem Tag ein Zeichen gegen den Lehrermangel in Sachsen. Mit ihren ganz eigenen Aktionen: sie begruben die Bildungspolitik, verteilten Rote Karten mit ihren Forderungen an die Bildungspolitik oder bildeten eine 800 Meter lange Menschenkette und setzten so ein Zeichen.</p>
<p>Aber warum genau war dieser Aktionstag nötig und was hat sich seitdem verändert? Bis 2020 werden laut Analysepapier des Kultusministeriums 82 Prozent der jetzt unter Vertrag stehenden Lehrerinnen und Lehrern in den Ruhestand gehen. 82 Prozent, die nicht adäquat ersetzt werden. Mehr noch, der Freistaat plante sogar 2 000 Lehrkräftestellen weniger ein, obwohl die Zahl der Schülerinnen und Schüler um 15 000 Schüler bis 2020 steigen wird. Das führt unaufhaltsam zu Unterrichtsausfall und zwar so massiv, dass unsere Abschlüsse stark gefährdet sind.</p>
<p>Lange Zeit seiner Legislatur widmete der Landesvorstand diesem Thema. Es wurden zahlreiche Gespräche geführt, Aktionen durchgeführt und Lösungsansätze präsentiert.</p>
<p>Nicht ohne Ergebnisse: Der Freistaat hat dieses Thema mittlerweile auf der Agenda. Mit 1/3 der Ausgaben im sächsischen Haushalt ist der Bildungs- und Wissenschaftsbereich klar vorne (nein, es ist noch nicht genug, aber es ist ein Anfang). Der Abbau der Lehrstellen wurde gestoppt und man stellt derzeit neue Lehrer ein.</p>
<p>Aber auch an den Hochschulen wird probiert etwas zu tun: Die Anzahl der Studienplätze wurde zum Beispiel erhöht und Konzepte zum Seiteneinstieg sind in der Debatte.</p>
<p>Ein Jahr danach kann ich nun zurückblicken und sagen, dass sich der Aufwand und die Arbeit gelohnt haben. Wir dürfen nun nicht aufhören, das Thema aus den Augen zu verlieren oder nachgiebig werden. Ich möchte mich außerdem erneut bei allen Unterstützern bedanken, die den Aktionstag damals ermöglicht haben und uns auch anschließend weiter tatkräftig begleitet haben.</p>
<p style="text-align: right;">Lucy Demers,<br />Vorstandsmitglied und Bundesdelegierte des Landesschülerrates Sachsen</p>
<p><em>Die Texte geben die Meinung des jeweiligen Autors wieder und nicht die des LandesSchülerRates Sachsens.</em></p>
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