Die Bundesschülerkonferenz ist quasi eine SV auf Bundesebene und wird kurz BSK genannt. Der eigentliche Name ist “Ständige Konferenz der Landesschülervertretungen in Deutschland”. Weil sich das keiner merken kann, heißen wir auch Bundesschülerkonferenz! Der LandesSchülerRat hat im Vorfeld intensivst bei der Gründung mitgewirkt und März 2004 war es dann so weit – Daniel, Anton, Richard (ein Bundesdelegierter) und Eddy (ehemaliger Bundesdelegierter) haben in Saarbrücken mit 9 weiteren Landesschülervertretungen die BSK gegründet. Einige werden sicher Fragen, was denn aus der alten BSV, der BundesschülerInnenvertretung, geworden ist. Das ist eine gute Frage. Die BSK kam zu Stande, weil wohl einige damalige Länder so nicht weiterarbeiten wollten und deshalb die Idee hatten eine neue, andere SV zu gründen und zu entwickeln. Das Resultat ist die BSK in der der LSR auch einen Vertreter im Vorstand hat.
Aber warum ist die BSK so “neu” und vor allem warum ist sie “anders”. Die BSK hat ganz andere Grundlagen als alle anderen Gremien, die es im Bereich der Schülervertretung gibt. Mittlerweile 11 Mitgliedsländer arbeiten gemeinsam mit den anderen 5 Nicht-Mitgliedsländern im Konsenzprinzip zusammen. Das bedeutet, dass alle Inhalte einstimmig angenommen werden müssen. Sicher kann der eine oder andere behaupten, dass das unproduktiv ist, aber das erste Arbeitsjahr beweist das Gegenteil. Die Inhalts-AG’en sind mit Ideen gefüllt, mit denen alle Mitgliedsländer einverstanden sind. Dadurch kann gewährleistet werden, dass alle Beschlüsse, Ziele und Forderungen der BSK von allen Landesschülervertretungen, insofern sie Mitglied sind, getragen werden und somit die Vertretung der Interessen der Schülerinnen und Schüler innerhalb der Bundesländer gewahrt wird.