Medienberichte zum Mathe-Abi: LandesSchülerRat nimmt Kritik entgegen

Der LandesSchülerRat Sachsen hat die aktuellen Medienberichte zum Mathe-Abitur zur Kenntnis genommen. Die Sächsische Zeitung hatte am Freitag unter anderem über in Tränen ausgebrochene Schülerinnen und Schüler berichtet.

Wir haben bereits kurz nach dem Mathe-Abitur am 03. Mai 2017 erste Beschwerden/Nachrichten von Abiturientinnen und Abiturienten erhalten. Daraufhin hat sich der LandesSchülerRat entschieden, die Kritik zu sammeln und die Prüfungsergebnisse abzuwarten. Nach Bekanntgabe der Ergebnisse bleibt den Geprüften ein Jahr Zeit zum Einspruch. Unabhängig davon steht der LandesSchülerRat mit dem Kultusministerium in Kontakt. Eine gemeinsame, sorgfältige Analyse auf Grundlage der Meinung der Schülerschaft und des Sachverstandes der zuständigen Experten sollte im Interesse aller Seiten sein.

Dieser Beitrag wurde unter Aktuelles veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

9 Antworten auf Medienberichte zum Mathe-Abi: LandesSchülerRat nimmt Kritik entgegen

  1. (anonym) sagt:

    Hallo Landesschülerrat,
    Ich möchte kurz etwas zum Mathe-Abi 2017 sagen. Ich gehe auf ein allegemeinbildendes Gymnasium in Glauchau und bin im Grundkurs Mathe. Allgemein muss ich sagen, dass ich immer solide gute Leistungen in Mathe hatte ( 12 NP) und auch mit dem Vorabi bin ich gut zurecht gekommen. In Vorbereitung haben wir im Unterricht als auch zuhause alle Abiture von 2009 an durchgerechnet und ich bin stets zurecht gekommen, doch das Abitur.dieses Jahr hat mir einiges abverlangt. Nach dem schon sehr schwierigen A-Teil folgten im B-Teil Aufgaben die wir noch nie im Unterricht gehabt hatten. Vor allem bei B2 war so wenig gegeben,dass man schon enorm lange brauchte un wichtige Punkte zu errechnen. Zudem finde ich es blöd, dass die Aufgaben stark von einander abhängig wären, das heißt wenn man eine Aufgabe nicht verstanden hatte, war es sehr schwer weiter zu kommen. Dementsprechend habe ich sicher 4/5 Aufgaben gar nicht verstanden und nicht bearbeitet und weitere Aufgaben habe ich nur im Ansatz. Das Ergebnis erhalte ich nächste Woche Freitag, aber ich glaube nicht dass es meine sonstige Leistung und mein mathematisches Verständnis widerspiegelt.
    Fast der gesamte jahrgang ab unserer Schule fande das Grundkurs Mathe Abi viel zi schwierig. Ich wäre sehr dankbar wenn man das noch “retten“‘ könnte, denn gerade wenn man so viel gelernt hat aber nur so wenig auf Papier gebracht hat, ist es extrem ärgerlich 🙁

    • Anonym sagt:

      Hallo Landesschülerrat,
      ich habe Abi am Beruflichen Gymnasium Görlitz gemacht. Ich bin Grundkurs, jedoch hatte ich immer relativ gute Noten im zweistelligen Bereich. Ich bin zu Hause die Hefter mit dem Lernstoff durchgegangen, habe alles durchgerechnet & sowohl zu Hause als auch in der Schule Prüfungen aus vorherigen Jahren durchgerechnet. Im Großen und Ganzen kam ich damit relativ gut zurecht, doch im diesjährigen Mathe Abi war der Teil A für mich fast unmöglich, bzw die Hälfte davon hatten wir nie im Lehrplan, z.b. Matritzenrechnung würde bei uns komplett ausgelassen, womit ich absolut nichts anfangen könnte. Der Teil B lief bei mir besser. Es gab hier und da einige knifflige Aufgaben wo man nachdenken musste, aber den größten Teil habe ich hoffentlich hin bekommen. Allerdings hatte ich ein riesiges Zeitproblem, was bei vorherigen Prüfungen nie der Fall war, die Aufgaben haben einiges an Zeit verschluckt und letztendlich sind auch 2 Aufgaben komplett weg gelassen worden.
      Ich erhalte am 1.6.2017 mein Ergebnis und hoffe das wenigstens 5 Punkte drin sind. Jedoch mussten in meinem Jahrgang laut dem Lehrer auch 0 Punkte vergeben worden sein. Mein kompletter Jahrgang bangt um das Bestehen des Abiturs. Selbst unsere Mathelerher haben sich fürchterlich aufgeregt, dass dieses Jahr die Prüfung zu schwer war & sie sich nicht über die schlechten Noten wundern.
      Uns wurde erzählt, dass wir der Angleichsjahrgang sind und die Prüfungen auf die Bundesländer angeglichen würden, jedoch sollte man davor erstmal nachdenken und die Lehrpläne in den verschiedenen Bundesländern angleichen. So funktioniert das nicht, wir fühlen uns wie Testkaninchen, wo der Test leider fehlgeschlagen ist.

      • Anonym sagt:

        Hallo Landesschülerrat,
        Ich gehe auf ein allgemeinbildendes Gymnasium im Vogtland und Mathe war eines der Fächer, welches mir relativ leicht fiel. Ich hatte immer 12 oder 13 NP auf dem Zeugnis und schrieb im Vorabi 13 NP. Die Abiaufgaben aus dem Vorjahr verstand ich größtenteils gut und hatte bei der Bearbeitung selten Schwierigkeiten. Das diesjährige Mathe Abi war jedoch etwas völlig anderes. Die Aufgaben waren unglaublich schwer zu durchschauen und ich hatte das erste Mal ein wirkliches Zeitproblem. Keine andere Prüfung war so knapp von der Zeit bemessen (Chemie und Deutsch). Schließlich musste ich Aufgaben auslassen aufgrund von Zeitmangel und Unverständnis. Zudem war es nicht möglich gelernte Vorgehensweisen anzuwenden, da die Aufgaben Rechenwege verlangten, die ich bis heute nicht kenne. Letztendlich war Mathe die schwerste Prüfung, welche mein eigentliches mathematisches Verständnis definitv nicht widerspiegeln kann. Schade, dass man heute solche Experimente starten muss zu Zeiten des Numerus Clausus.

  2. Anonym sagt:

    Das eigentliche Problem ist doch, dass es zu viele und damit nur durchschnittliche Abiturienten gibt. Die Vornoten sind immer individuell und erst die Prüfungen sagen etwas über das Leistungsniveau aus. Das wird im Studium nicht besser. Auch dort scheitern viele an den normalen Anforderungen bereits im 1. Semester. Es sollten vielleicht die Anforderungen, wer ein Gymnasium besuchen darf überarbeitet werden. Dann hätten die Universitäten nicht so viele Studienabbrecher und es gäbe mehr freie Plätze für die Studierenden die ihre Abschlüsse auch in den geforderten Semestern oder schneller schaffen. Warum ist es in der jetzigen Zeit so schlimm einen Realschulabschluss zu haben und eine Lehre zu beginnen?

  3. Anna sagt:

    Hallo Landesschülerrat!
    Ich habe dieses Jahr mein Abitur an einer Waldorfschule in Sachsen gemacht. Ich hatte in Mathe immer richtig schlechte Noten und war froh irgendwie bestanden zu haben. Die letzten zwei Schuljahre bin ich dann regelmäßig zur Mathe Nachhilfe gegangen, hab mich richtig reingehängt, ein bisschen Selbstvertrauen und Sicherheit bei den Aufgaben aufgebaut und viel Geld bezahlt. Ich kam dann viel besser mit den Abituraufgaben zurecht, obwohl ich dann nichtmal den zweistelligen Bereich erreicht hätte. Dieses Matheabitur war aber so schwer, dass ich wahrscheinlich durchgefallen bin und in die mündliche Nachprüfung MUSS! Das war immer mein größter Albtraum. Es ist einfach nur schade und ich bin sehr traurig, da ich scheinbar viel Zeit, Mühe und Geld verschwendet habe!
    Ich hoffe daher, dass es in den nächsten Jahren auch mit einer Matheschwäche möglich sein kann, das Abitur ohne Schäden zu überstehen!

  4. anonym sagt:

    …wenn sogar lk-lehrer sagen, dass der gk schwerer als der lk war und selbst die leistungskursler schwierigkeiten mit einigen aufgaben gehabt hätten, ist zu hinterfragen, wem man mit diesem mathe-abitur etwas beweisen wollte?! leider wird es, anders als in anderen bundesländern bei beschwerden (z.b. prince william-interview), kein abweichen seitens der sächsischen obrigkeit geben!! aber hauptsache, an sächsischen unis sitzen die schüler anderer bundesländer…

  5. Ann-Sophie Kaßner sagt:

    Hallo,

    ich habe die Matheprüfung der Fachoberschule Sozialwesen in Großenhain geschrieben. Unser Jahrgang hat außer einer 4 nur fünfen und sechsen geschrieben. Da wir das Teilgebiet Wahrscheinlichkeitsrechnung nur 4 Stunden behandelt haben und auch in den anderen Bereichen nur ungenügend vorbereitet waren ist diese Prüfung so schlecht ausgefallen. Hinzu kommt das die Aufgaben zu schwer waren um sie mit unserem Wissen zu lösen. Ca. 20 Schüler von 40 sind wegen der Matheprüfung durchgefallen.

  6. Ann-Sophie sagt:

    Hallo,

    ich habe die Matheprüfung der Fachoberschule Sozialwesen in Großenhain geschrieben. Unser Jahrgang hat außer einer 4 nur fünfen und sechsen geschrieben. Da wir das Teilgebiet Wahrscheinlichkeitsrechnung nur 4 Stunden behandelt haben und auch in den anderen Bereichen nur ungenügend vorbereitet waren ist diese Prüfung so schlecht ausgefallen. Hinzu kommt das die Aufgaben zu schwer waren um sie mit unserem Wissen zu lösen. Ca. 20 Schüler von 40 sind wegen der Matheprüfung durchgefallen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

zehn + 15 =