Erklärung zum Rücktritt des Staatsministers für Kultus und Sport, Prof. Dr. Roland Wöller

Quelle: www.zeit.de

Am heutigen Dienstag sollte der LandesSchülerRat Sachsen (LSR Sachsen) ein Gespräch zum Thema Lehrermangel mit dem Kultusminister Prof. Dr. Wöller haben. Kurz vor dem Gespräch erreichte uns die Nachricht von seinem sofortigen Rücktritt. Wir bedauern die Personaldiskussionen in der letzten Woche, weil damit von dem eigentlichen Kernthema Lehrermangel abgelenkt wurde. Wir appellieren an alle Verantwortlichen eine schnelle und zielorientierte Lösung zum Wohle der Schüler in Sachsen herbeizuführen. Die Lösung des Themas Lehrerversorgung im Freistaat Sachsen muss sofort geklärt werden und darf nicht durch ein Vakuum im Kultusministerium behindert werden.

Gleichzeitig sollten sich alle Beteiligten in der Staatsregierung und den Koalitionsfraktionen darüber Gedanken machen, welche Priorität das Thema Bildung in der nächsten Zeit haben soll. Konrad Degen, der Vorsitzende des LSR Sachsen, erklärte dazu: „Um den erstklassigen Bildungsstandort Sachsen zu erhalten, muss die Bildung auch einen erstklassigen Stellenwert in der Haushaltsplanung einnehmen. Hier ist die Staatsregierung gefordert sich zu beweisen!“

Passend zu der aktuellen Situation wird der LandesSchülerRat Sachsen am 28. März einen landesweiten Aktionstag zum Thema Lehrermangel veranstalten.

Wir bedanken uns bei Herrn Prof. Dr. Wöller für die gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren und wünschen Ihm für die Zukunft alles Gute.

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Bei der Landespressekonferenz am Freitag wird der LSR Sachsen zur aktuellen Debatte Stellung beziehen.

Titel: Pressekonferenz des Landesschülerrat Sachsen

Ort: Sächsischer Landtag, LPK-Pressezentrum, Bernhard-von-Lindenau-Platz, 01067 Dresden

Zeit: 11:00 Uhr

Datum: 23.03.2012


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Eine Antwort auf Erklärung zum Rücktritt des Staatsministers für Kultus und Sport, Prof. Dr. Roland Wöller

  1. Adolph sagt:

    Guten Tag,
    ich war selbst seit 1978 Lehrer (2007 Schlaganfall {Ursache: beruflicher Stress} – 2008 durch „TARIFVERTRAG“ in Zusammenhang mit dem EU-Teilrentenantrag wurde im 30. Jahr ohne ein Danke das Arbeitsverhältnis beendet).

    Rücktritt ist eine elegante Lösung der Verantwortung aus dem Weg zu gehen. Dazu gibt es große Vorbilder (sogar in 2012).

    Am Sachverhalt kann auch die neue „Person“ nichts ändern. Es bedarf ein grundlegendes Weggehen vom „Gelddenken“ zum Denken an das Wohl unserer Kinder. Weitere Erläuterungen würden hier einen Roman füllen.
    MfG Adolph

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